Kinder des KriegesGeliebt & Geächtet

 

"Kinder des Krieges" – das sind Kinder von Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden. Es gibt sie überall auf der Welt, doch oft werden sie ausgegrenzt und in den Hintergrund gedrängt. Das ist in diesem Film anders. Vier starke Frauen berichten über das schreckliche Trauma der Vergewaltigung im Krieg und die unendliche Freude einer Mutter über ihr Baby. Grace Acan, ugandische Aktivistin und Überlebende von Vergewaltigung, schildert, wie es war, in Gefangenschaft Kinder zur Welt zu bringen. Ajna Jusic, Psychologin und bosnisches Kind des Krieges, berichtet von Stigma, Diskriminierung und der Liebe ihrer Mutter. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, und Prof. Ingvill Mochmann, Politikwissenschaftlerin, appellieren, dass die Kinder des Krieges von heute unsere Hilfe brauchen. Unter den Kindern des Krieges der heutigen Zeit sind die Kinder von êzidischen Frauen, die in IS-Gefangenschaft gezeugt wurden. Wie so viele Kinder des Krieges vor ihnen sind sie konfrontiert mit Liebe einerseits und Ächtung andererseits. Wir stehen an der Seite der Opfer des Genozids vom 3. August 2014 an Êziden und Êzidinnen.

Donnerstag, 14. November 2019, um 18.30 Uhr

Filmaufführung mit anschließender Diskussion

Ort: Evangelisch-reformierte Kirche

 

Eine Informationsveranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Unterstützung des Evangelisch-lutherisches Kirchenkreises, der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, der Evangelisch-Lutherischen Concordia-Gemeinde, des Deutschen Frauenrings und HÊVÎ – Frauen in Not.
www.gfbv.de

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