Kirche und Gemeindehäuser erstrahlen im neuen Glanz

Kirche und Gemeindehäuser erstrahlen im neuen GlanzWas lange währt, wird endlich gut … Nachdem das Gemeindezentrum seit Ende Mai 2017 eingerüstet war, konnte die große Außenrenovierungsmaßnahme Ende Oktober abgeschlossen werden.
Alle Gebäude erstrahlen nun in einem hellen Weiß und die Fachwerkbalken in einem warmen Grauton. Drei Gebäude, das 1678 erbaute Gemeindehaus mit der Nr. 59 (einst erstes französisches Pfarrhaus), das 1833 erbaute Küsterhaus samt Gemeindesaal mit der Nr. 60 (einst reformierte Schule mit Lehrerwohnung) und die 1700 errichtete Hugenottenkirche (ehemals Französisch-reformierte Kirche), profitierten von der Baumaßnahme. Die drei Fachwerkgebäude wurden unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten umfassend saniert. Zahlreiche morsche Balken der Fachwerkkonstruktion mussten ausgetauscht werden und die Seite zur Nebeneinfahrt von Gemeinde- und Küsterhaus wurde wärmedämmend verkleidet. Gleichzeitig wurde der WC-Trakt im Gemeindehaus grundlegend modernisiert. Bei der Kirche mussten unerwartet Teile der Holzverkleidung sowie der Holzkonstruktion, die die vorgesetzte Fassade aus dem Jahr 1847 hält, erneuert werden. Der neue atmungsaktive Ölfarbenanstrich, der die alte, problematische und luftundurchlässige "Elefantenhaut" ablöst, erfolgte nach Vorgaben der Landesdenkmalpflege.

Umfassende Bauarbeiten an dem Gemeinde- und Küsterhaus sowie der Kirche

Bauarbeiten an dem Gemeinde- und Küsterhaus sowie der KircheBis zum Herbst 2017 werden sich die umfangreichen Bauarbeiten an den Gebäuden unserer Kirchengemeinde hinziehen. Die Schäden am Fachwerk sind teilweise erheblich, so dass zahlreiche Schwellbalken ausgetauscht werden mussten, da die Statik von Gemeinde- und Küsterhaus gefährdet war. Nach Abschluss der Zimmermannsarbeiten bekommen die Gebäude – einschließlich der Kirche – einen neuen Anstrich.

Grußwort von Pastor Flick auf der Kundgebung des DGB zum 1. Mai

Pastor Dr.  FlickLiebe Gewerkschaftlerinnen und Gewerkschaftler, verehrte Damen und Herren,
zunächst möchte ich mich dafür bedanken, dass Sie mir die Gelegenheit geben, Ihnen Grüße zum 1. Mai zu übermitteln. Diese überbringe ich heute jedoch nicht nur im Namen meiner eigenen Kirche, der Evangelisch-reformierten Kirchenge-meinde Celle. Ich grüße Sie nach Rücksprache mit meinen Partnern aus der Celler Ökumene ausdrücklich auch im Namen des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises, des Katholischen Dekanats, der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde (Baptisten), der Evangelisch-lutherischen Freikirche – Concordia Gemeinde und der Christus-Gemeinde.

Sonderausstellung "Johannes Calvin"

Kurzweiliger Vortrag zur Eröffnung der Sonderausstellung "Johannes Calvin. Leben und Werk eines europäischen Reformators"

Am Dienstag, 4. April 2017, wurde im Celler Stadtarchiv anlässlich des 500-jährigen  Reformationsjubiläums die in bewährter Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde erstellte Sonderausstellung "Johannes Calvin. Leben und Werk eines europäischen Reformators" eröffnet.
Die Hausherrin Sabine Maehnert und Pastor Dr. Andreas Flick begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste. Anschließend hielt Pastor Klaus Bröhenhorst aus Hildesheim einen eloquenten wie kurzweiligen Einführungsvortrag über den bedeutenden Reformator. Dabei beleuchtete er den 1509 in Noyon (Frankreich) geborenen und 1564 in Genf (Schweiz) gestorbenen Theologen und Juristen in mehreren Themenkreisen, darunter Calvin und die Ökumene, Calvin und Europa, Calvins Offenheit für Flüchtlinge und Verfolgte sowie Calvin und das Alte Testament.

Busy Girl - Barbie macht Karriere – auch im Gottesdienst

Barbie AdventskalenderDie Barbiepuppe gehört seit 50 Jahren zu den meistverkauften Spielzeugen weltweit. Das Lieblingsspielzeug unzähliger Mädchen spiegelt den Zeitgeist und die Modetrends ganzer Generationen. Dabei sind die Blondine und ihre Freunde nicht unumstritten. Ein Vorwurf lautet, dass Barbie sich weiblicher Rollenklischees bediene und so eine falsche Identifikationsfigur für junge Mädchen bilde.
Tatsächlich nahm die Barbiepuppe aber auch eine Rolle als Vorreiterin der rasanten beruflichen Entwicklung der Frau ein. Das Angebot reichte von der Paläontologin über die Astronautin und Präsidentin zur Lehrerin oder dem Rockstar. In über 155 Berufen ist Barbie tätig und drang so auch in Männerdomänen ein, bevor dies in der Realität möglich war. Die Barbiepuppe war also mehr als ein Model zum Kleiderwechseln und Spielen. Freilich, Pfarrerin und Rabbinerin wurde sie nie.